Ernährungsberatung aus der Apotheke

Ernährung bei Bluthochdruck

Ernährung bei Calciummangel

Ernährung bei Eisenmangel

Ernährung bei Gicht

Ernährung bei Verstopfung

Ernährung bei Osteoporose

Ernährung in der Schwangerschaft

Ernährung bei Übergewicht



Bluthochdruck


Der Bluthochdruck, die so genannte Hypertonie, ist eine Erkrankung des Herz- Kreislauf- Systems. Von einer Hypertonie spricht man, wenn das Blut mit einem Druck von über 140-160/90-95 mm Hg durch die Gefäße gepumpt wird.

Diese Blutdruckwerte setzten sich aus dem systolischen und dem diastolischen Messwert zusammen. Der höhere (systolischen) Wert gibt an, welcher Druck in den Gefäßen herrscht, wenn das Herz ganz zusammengezogen ist. Der untere (diastolische) Wert zeigt, welcher Restdruck in den Blutgefäßen vorhanden ist, wenn das Herz ganz weit gestellt ist.

Häufige Ursachen für Bluthochdruck  sind Übergewicht, eine falsche Ernährungsweise mit zu hohem Kochssalzverzehr, Erbfaktoren, d.h. die Veranlagung zum Bluthochdruck wird vererbt, Stress, Alkohol und das Rauchen.

Zu den häufigsten Beschwerden, die durch den Bluthochdruck auftreten, zählt man Kopfschmerzen, Müdigkeit und Sehstörungen.

Wird der Bluthochdruck nicht behandelt, kommt es zur Überbeanspruchung des Herz- Kreislauf- Systems und damit zur Belastung des Herzens und der Gefäße. Dieses kann schließlich Herzmuskelschwäche, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenfunktionsstörungen zur Folge haben.


Tipps zur richtigen Ernährung:


·      Vermeiden Sie Übergewicht, bzw. bauen Sie vorhandenes Übergewicht ab, da es Ihr Herz und den Kreislauf zusätzlich belastet.

·      Schränken Sie Ihren Kochsalzverbrauch auf maximal 5-6 g pro Tag ein. Bei der heutigen Durchschnittskost wird täglich die doppelte Menge aufgenommen. Dieses können Sie leicht erreichen, wenn Sie das Nachsalzen von Speisen meiden oder stattdessen mit Kräutern würzen. Außerdem sollten Sie auf kochsalzreiche Produkte verzichten, wie z.B. Fertigprodukte, Salz- und Laugengebäck, Wurst, Brühwürfel, etc. Wenn Sie Ihre Mahlzeiten selbst zubereiten, möglichst aus frischen Zutaten, können Sie Ihren Salzgehalt selbst bestimmen.

 

·      Achten Sie auf eine vollwertige Ernährung mit vielen Ballaststoffen, die Sie am besten auf 5-6 kleine Mahlzeiten aufteilen sollten.

 

 

 empfehlenswerte Lebensmittel   nicht empfehlenswerte Lebensmittel

Vollkornbrot

stark gesalzene Brotwaren ( z.B. Salzstangen)

fettarme Milchprodukte (Magerquark, Joghurt, Käse bis 45% Fettgehalt)

fettreiche Milchprodukte (Vollmilch, Sahne, Crème fraiche)

alle Sorten Gemüse, Obst

Gemüsekonserven, Fertigprodukte

Kartoffeln

Pommes frites, Chips

fettarme Fischsorten (Heilbutt, Hecht, Seezunge, Seelachs, Scholle, Kabeljau)

fettreiche Fischsorten (Hering, Ölsardinen, Räucherlachs, Muscheln, Bückling)

fettarmes Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Pute, Corned Beef) 

fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Schweinefleisch, Gans, Ente), salz- und fettreiche Wurst (Mettwurst, Streichwurst)

Mineralwasser mit niedrigem Natriumgehalt, Tee, Fruchtsäfte

Mineralwasser mit hohem Natriumgehalt

Kräutermischungen ohne Salz

Gewürzmischungen, Fleischwürfel, Senf, Ketchup, Tomatenmark

 

 

Was sie noch wissen und beachten sollten!


·      Sorgen Sie für ausreichend Bewegung, denn durch regelmäßige körperliche Bewegung  können Sie langfristig den Blutdruck senken.

·      Messen Sie regelmäßig Ihren Blutdruck.

·      Achten Sie auf die regelmäßige Einnahme Ihrer Blutdrucktabletten.

 

 

Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg gerne zur Verfügung

 

Zurück zum Inhalt


Ernährung bei Calciummangel

 

 

Calcium ist mengenmäßig beim Menschen mit etwa 1 - 1,5 kg das bedeutendste Mineral. 99% des Calciums ist in den Knochen eingelagert. Es hat neben seiner wichtigen Funktion in der Regulation des Stoffwechsels eine zweite wichtige Bedeutung beim Aufbau von Knochen und Zähnen. Wird zuwenig Calcium mit der Nahrung aufgenommen, kommt es zu einer Entkalkung des Skelettsystems, denn von dort wird Calcium abgezogen, um es für andere wichtige Funktionen einzusetzen, z.B. für das Herz-Kreislauf-System.

Bei der zur Sonnenallergie neigenden Haut hat sich die tägliche Einnahme von 1000 mg Calcium bewährt. Man beginnt damit einige Tage vor der Sonnenbestrahlung und führt sie während des Urlaubs weiter. Calcium verhindert oft völlig den Ausbruch des Hautausschlags und wirkt sich in den übrigen Fällen zumindest mildernd auf den Verlauf aus. 

 

 

Tipps zur richtigen Ernährung:

 

·      Die Nahrungsmittel, die besonderes reich an Calcium in einer leicht aufnehmbaren Form sind, sind Milch und Milchprodukte und darunter besonders Hartkäse. Außerdem zählen einige Gemüsesorten, wie Grünkohl, Spinat, Rhabarber und Broccoli zu den wichtigen Calciumlieferanten. Besonders wichtig ist eine gute Calciumversorgung bei Schwangeren, da diese einen erhöhten Bedarf haben. Auch sollten ältere Frauen, wegen ihres hohen Osteoporose-Risikos, auf eine ausreichende Calciumversorgung achten. Notwendig ist es dazu nicht, Unmengen an Milch zu trinken, so reichen zur Deckung des Tagesbedarfs bei einem Erwachsenen z.B. schon ¼ Liter  Milch, 2 Scheiben Käse und  1 Becher Joghurt zusammen mit den anderen Lebensmitteln aus.

·      Entscheidend ist es, bereits in jüngeren Jahren für eine genügend hohe Knochendichte zu sorgen. Bis zu einem Alter von etwa 25 Jahren wird der Knochen aufgebaut, danach halten sich Aufbau- und Abbauvorgänge im Gleichgewicht. Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr nimmt der Mineralgehalt der Knochen geschlechtsunterschiedlich kontinuierlich ab. Für die Vorsorge bedeutet dies, dass die mit 25 Jahren erreichte Ausgangsmasse des Knochens das Knochenbruchrisiko im Alter mitbestimmt, daher ist die wichtigste Empfehlung für Sie, auf eine ausreichende Calciumzufuhr zu achten.

·      Der Tagesbedarf vom Calcium liegt bei:

 

                                                   Kinder

           800 mg Calcium

                                                   Jugendliche

         1200 mg Calcium

                                                   Erwachsene

  800-1000 mg Calcium

                                                   Schwangere

1300-1500 mg Calcium

  

 

·      Achten Sie auf eine phosphatarme Ernährung, denn Phosphate können mit Calcium Komplexe bilden, aus denen das Calcium nicht mehr so leicht freigesetzt wird. Zu den phosphatreichen Lebensmitteln zählt man z.B. Fleisch- und Wurstwaren, Schmelzkäse und Cola.

·      Außer den Phosphaten können eine fettreiche Nahrung, Alkohol oder oxalsäurehaltige Lebensmittel, wie z.B. Kakao,  die Calciumaufnahme verschlechtern.

 

 

 

 

           

 empfehlenswerte Lebensmittel   nicht empfehlenswerte Lebensmittel

vorzugsweise fettarme Milch und Milchprodukte (Magermilch, Magerjoghurt, Schnittkäse bis 45% Fettgehalt)

fettreiche Milchprodukte (Sahne, Crème fraiche, Schnittkäse über 45% Fettgehalt)

alle Sorten Gemüse, Obst und Früchte

besonders calciumreich: Broccoli, Lauch, Spinat, Bohnen, Nüsse, Erdbeeren, Orangen, Rhabarber

 

Pellkartoffeln, Kartoffelpüree

Pommes frites, Kroketten

fettarme Fischsorten (Forelle, Scholle, Seelachs)

fettreiche Fischsorten (Aal, Makrele)

fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Pute, Corned Beef, Geflügelwurst),

max. 3-4 pro Woche

fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Schweinefleisch, Gans, Bratwurst, Mettwurst)

calciumreiches Mineralwasser

 

 

 

 

Was sie noch wissen und beachten sollten!


·      Sorgen Sie für eine regelmäßige körperliche Bewegung, da diese die Calciumaufnahme in den Knochen fördert und die Festigkeit des Knochens verbessert.

·      Besonders empfehlenswert ist der Aufenthalt im Freien, da durch Sonnenbestrahlung die körpereigene Bildung von Vitamin D angeregt wird. Vitamin D ist ein wichtiger Faktor für die Calciumaufnahme.

·      Bei einem Calciummangel können Sie viel Einfluss nehmen durch die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel.

 

 

Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg gerne zur Verfügung

Zurück zum Inhalt


Ernährung bei Eisenmangel

  

Der Eisenbestand des menschlichen Körpers beträgt 4 bis 5 g. Der größte Teil, etwa 70%, steckt im Blutfarbstoff, etwa 3% im Muskelfarbstoff. Etwa 700 mg sind als Depoteisen in Organen vorhanden. Eisen besitzt eine wichtige Funktion bei der Blutbildung, so dass es bei einem ausgeprägten Eisenmangel zu einer Blutarmut (Anämie) kommt. Für die Entstehung eines Eisenmangels gibt es mehrere Faktoren: der Eisengehalt der verschiedenen Lebensmittel spielt eine Rolle, Verluste in Folge von Blutungen (Menstruation) sowie der erhöhte Bedarf in Wachstum und Schwangerschaften. Außerdem spielt die Aufnahme des Eisens im Darm eine Rolle.

Tipps zur richtigen Ernährung:


·      Für die Aufnahme von Eisen wurde gezeigt, dass es besser aus kompletten Mahlzeiten als aus einzelnen Lebensmitteln aufgenommen wird. Zudem ist es wichtig, in welcher Form das Eisen vorkommt. Eisen, welches in Vollkorngetreideprodukten und Gemüse reichlich enthalten ist, wird schlechter resorbiert als Eisen aus Fleisch. Durch Mitverzehr eines Vitamin-C-haltigen Lebensmittels (Obst, Gemüse, Orangensaft) kann die Aufnahme allerdings erheblich gesteigert werden. Das Obst im Müsli hat deshalb nicht nur Geschmacksfunktion, sondern steigert auch die Aufnahme des Eisens aus den Getreideflocken.

 

 

·      Der Tagesbedarf von Eisen liegt bei:

 

                                                           Kinder                       12-15 mg Eisen

                                                           Frauen                           15 mg Eisen

                                                           Männer                          10 mg Eisen

                                                           Schwangere                30 mg Eisen

 

·      Zur Ergänzung bei erhöhtem Eisenbedarf können wir Ihnen Kräuterblutsaft oder Rote Beete Saft empfehlen, wir beraten Sie gerne!

 

·      Bei einem Eisenmangel können Sie Einfluss nehmen durch die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel.

 

 

 

empfehlenswerte Lebensmittel  nicht empfehlenswerte Lebensmittel

Vollkornprodukte, z.B. Vollkornbrot, Müsli

Weißbrot, Graubrot

alle Sorten Gemüse, Obst und Früchte

besonders eisenreich sind: Broccoli, Spinat, Erbsen, Karotten, Feldsalat, Nüsse

 

Pellkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelpüree

Pommes frites, Kroketten

fettarme Fischsorten  (Forelle, Heilbutt,...)

fettreiche Fischsorten (Aal, Makrele,...)

fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Corned Beef, Geflügelwurst, Kalbfleisch),

max. 3-4 pro Woche

fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Schweinefleisch, Gans, Bratwurst, Mettwurst)

Vitamin C -haltige Getränke, z.B. Orangensaft

Rote Beete Saft, Kräuterblutsaft

schwarzer Tee, Kaffee

Magermilchprodukte

 

 

 

Was sie bei der Einnahme von Eisenpräparaten noch wissen und beachten sollten!

·      In schwarzem Tee sind viele Gerbsäuren enthalten, die Eisen binden können. Deshalb wird die Aufnahme von Eisen verschlechtert, wenn zu den Mahlzeiten viel schwarzer Tee oder Kaffee getrunken wird.

·      Eisenpräparate zum Ausgleich eines Eisenmangels können Verstopfung verursachen. Die Verstopfung nach Eisengabe tritt meist nicht in den ersten Tagen der Behandlung auf. Das macht es für viele Patienten schwer, einen Zusammenhang mit der Eisenmedikation herzustellen, zumal die Eisenpräparate in den ersten Tagen oft Durchfall verursachen. Für den Durchfall sind lokale Reizungen der Darmschleimhaut verantwortlich, die nach einigen Tagen abklingen. Eisensalze haben aber auch stark adstringierende Eigenschaften, so dass bei der Anwendung über längere Zeit der Durchfall aufhört und in eine Verstopfung übergeht. Achten sie daher auf eine ballaststoffreiche Ernährung und genügende Flüssigkeitszufuhr.

·      Häufig wird eine dunkle Verfärbung des Stuhles beobachtet. Dieses ist jedoch unbedenklich, da die dunkle Verfärbung auf den Eisengehalt zurückzuführen ist.

·      Alle Nebenwirkungen von Eisenpräparaten treten seltener auf, wenn man sie zwei Stunden nach dem Essen mit Orangensaft einnimmt. Denn bei der Gabe zum Essen sinkt die Menge des aufgenommenen Eisens, weil Eisen mit vielen Nahrungsbestandteilen schwer- oder unlösliche Komplexe eingeht, die nicht aufgenommen werden, sondern im Darm bleiben. Die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C aus dem Orangensaft steigert außerdem die Aufnahme des in der Nahrung vorhandenen Eisens, vor allem aus Pflanzen.

·      Es lohnt sich, in der Ernährung auf Nahrungsmittel mit höheren Eisenwerten zu achten und diese häufig auf den Speiseplan zu setzen. Werden diese auch noch mit  Vitamin C kombiniert (Obst, Gemüse...), so kann oft die Gabe von Eisenmedikamenten reduziert oder abgesetzt werden.


Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg
gerne zur Verfügung

Zurück zum Inhalt



Ernährung bei Gicht

Erhöhte Harnsäurewerte im Blut , das heißt Harnsäurewerte über 6,4 mg/ 100 ml Serum können zur Bildung von Harnsäurekristallen führen, die sich in Gelenken, Nieren und Harnwegen ablagern. Dieses Krankheitsbild bezeichnet man als Gicht. Bei dieser Krankheit sind Männer wesentlich häufiger betroffen als Frauen. Typische Beschwerden sind plötzliche Schmerzen, Rötung an den Gelenken, sowie schmerzhafte Koliken der Nieren und Harnwege.  

Die Harnsäure ist das natürliche Abbauprodukt von Purinen (lebenswichtige Eiweißbausteine der Zellen des menschlichen Körpers), die etwa zur Hälfte vom Körper selbst produziert werden und zur Hälfte über die Nahrung zugeführt werden.

Die häufigste Ursache der Gicht ist eine erblich bedingte Stoffwechselstörung. Liegt diese Stoffwechselstörung vor, können bestimmte Ernährungsgewohnheiten dazu führen, dass die Harnsäure in Gelenken auskristallisiert und das Krankheitsbild der Gicht entsteht. Dass die Ernährung bei der Entstehung von Gicht eine bedeutende Rolle spielt, zeigt sich darin, dass in Mangelzeiten, wie z.B. nach Kriegen, die Gichthäufigkeit stark abnimmt und früher fast nur in höheren gesellschaftlichen Schichten vorkam.

 

Tipps zur richtigen Ernährung:


·      Normalisierung des Körpergewichtes
Jede Gewichtsabnahme führt zur Senkung des Harnsäurespiegels. Gleichzeitig wird das Risiko für Fettstoffwechselstörungen und Diabetes gesenkt, die besonders häufig zusammen mit Gicht auftreten. Nicht empfehlenswert ist das radikale Fasten, da es zur Hemmung des Harnsäureabbaus kommt und so die Harnsäurewerte im Blut ansteigen. Empfehlenswerter ist es auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung zu achten und das Essen auf fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten zu verteilen. Außerdem sollten Sie täglich mindestens 2 Liter trinken, so wird die Harnsäureausscheidung gefördert. Meiden sollten Sie größere Mengen Alkohol, er ist hoch kalorisch und hemmt den Harnsäureabbau.

·      Purinarme Ernährung
Die purinarme Ernährung wird unterschieden zwischen „streng purinarm“ (weniger als150 mg Harnsäure/Tag in der Nahrung und „purinarm (weniger als 300 mg Harnsäure/Tag bzw. weniger als 2000 mg Harnsäure/Woche). Erstere ist mehr für akute Gichtanfälle gedacht, da sie langfristig kaum einzuhalten ist.         
                                           

·      Regulierung des Säure-Basenhaushaltes
Unsere Ernährung enthält häufig ein Übermaß an säurebildenden Lebensmitteln, wie zu große Mengen Fleisch oder Wurst. Das führt dazu, dass  in unseren Körperflüssigkeiten mit einem Säureüberschuss zu rechnen ist. Die Harnsäure kristallisiert im sauren Milieu schneller aus und kann so einen Gichtanfall auslösen. In basischen Flüssigkeiten dagegen ist die Harnsäure gut löslich und kann so über den Urin ausgeschieden werden. Achten Sie daher auf eine ausgewogene, überwiegend pflanzliche Ernährung die viele basenbildende Lebensmittel enthält. Eine Liste mit säure- und basenbildenen Lebensmitteln halten wir für Sie bereit! Zusätzlich können wir Ihnen die Einnahme von basischen Mineralsalzen empfehlen (z.B. Basica), um den Säuregehalt Ihrer Körperflüssigkeiten zu neutralisieren. So kann die Harnsäure über den Urin ausgeschieden werden.

 

empfehlenswerte Lebensmittel

nicht empfehlenswerte Lebensmittel

fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Corned Beef, magerer Schinken)

Innereien (Leber, Nieren, Herz, Zunge, Lunge, Bries)

fettarme Fischsorten (Heilbutt, Hecht, Seezunge, Seelachs, Scholle, Kabeljau)

fettreiche Fischsorten (Hering, Ölsardinen, Räucherlachs, Muscheln, Bückling)

2-3 Eier/Woche, fettarme Eierspeisen

fettreiche Eierspeisen

fettarme Milchprodukte (Magerquark, Joghurt, Käse bis 45% Fettgehalt)

fettreiche Milchprodukte (Vollmilch, Sahne, Crème fraiche)

Kartoffeln, alle Salat-, Obst- und Gemüsesorten außer Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte (Erbsen, weiße Bohnen, Linsen), Spargel, Spinat, Grünkohl

Mineralwasser, Tee, Kaffee, Obstsäfte

Alkohol in größeren Mengen

Vollkornprodukte

Fleischextrakte, Brühwürfel

 

 

Was sie noch wissen und beachten sollten!


·      Vernachlässigen Sie wegen fehlender Beschwerden Ihre Diät nicht. Nehmen Sie, soweit erforderlich, Ihre harnsäuresenkenden Medikamente regelmäßig ein.

·      Sorgen Sie für ausreichend Bewegung.

·      Wie bei vielen anderen Krankheiten auch, können Sie bei Gicht viel Einfluss nehmen durch die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel. Dabei sind wir Ihnen mit unserer Ernährungsberatung gerne behilflich.

 

 

Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg gerne zur Verfügung

Zurück zum Inhalt


Ernährung bei Verstopfung

 

Etwa 30% der Bevölkerung unseres Landes leidet unter Verstopfung, auch Obstipation genannt. Darunter versteht man eine übermäßig lange Verweildauer des Stuhls im Darm. Die Stuhlmenge ist meist klein, der Stuhl trocken und hart. Der Auslöser für eine chronische Verstopfung ist meist ein Zusammenspiel von ballaststoffarmer Ernährung, Flüssigkeitsmangel, Bewegungsmangel, Medikamenten und psychischen Problemen, wie Trauer und Depressionen oder Minderwertigkeitsgefühlen. Hinzu kommt häufig die Vorstellung, dass man jeden Tag mindestens einmal abführen müsste. Tatsächlich reicht es aber aus, wenn man alle 2-3 Tage Stuhlgang hat. Medikamente, die eine Verstopfung verursachen oder verstärken können, sind einige Schmerzmittel, Psychopharmaka, cholesterinsenkende Arzneimittel oder der Dauergebrauch von Abführmitteln.

Der Versuch, eine Verstopfung medikamentös zu heilen, führt schnell zu einem Teufelskreis. Durch die Einnahme von Abführmitteln setzt eine Gewöhnung ein und der Darm wird träge. Außerdem sind große Mineralstoff- und Elektrolytverluste die Folge von Abführmittelgebrauch.

 

 

Tipps zur richtigen Ernährung:

 

·      Eine ballaststoffreiche, vollwertige Ernährung in Verbindung mit einer genügenden Flüssigkeitsaufnahme ermöglicht in der Regel einen natürlichen Stuhlgang. Am meisten Ballaststoffe enthält die Weizenkleie mit einem Anteil von 45%. Ballaststoffe sind Bestandteile der Lebensmittel, die vom Menschen im Dünndarm nicht abgebaut und aufgenommen werden können. Sind Sie auch im Dickdarm nicht abbaubar, werden sie ausgeschieden. Enthalten sind Ballaststoffe fast ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln, und hier vor allem in den Randschichten von Getreide. Deshalb tragen Vollkorngetreideprodukte, neben Gemüse und Obst, am stärksten zur Ballaststoffversorgung bei. Empfohlen wird eine tägliche Aufnahme von 30g Ballaststoffen, was in etwa 5 Scheiben Vollkornbrot und 2 Äpfel oder 150 g Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, Bohnen) und 200 g Pellkartoffeln entspricht. Positiven Effekt haben Ballaststoffe dadurch, dass sie Wasser binden, auf diese Weise zur Füllung des Dickdarms beitragen und dadurch seine Tätigkeit anregen. Durch Ballaststoffe wird die Resorption von Mineralstoffen verringert, allerdings enthalten ballaststoffreiche Vollkornprodukte im Durchschnitt viermal mehr Mineralstoffe als stark ausgemahlene Mehle, so dass im Endeffekt die Versorgung immer noch besser ist. Da die Ballaststoffe nur mit genügend Flüssigkeit im Darm quellen und so die Verdauung fördern, ist eine Trinkmenge von etwa 2-3 Litern Wasser oder Tee erforderlich.

·      Sauermilchprodukte wie Joghurt, Kefir, Buttermilch oder Dickmilch regen wegen der enthaltenen Bakterien und Pilzkulturen ebenfalls die Darmtätigkeit an und sind deswegen auf Ihrem täglichen Speiseplan sehr willkommen.

 

empfehlenswerte Lebensmittel  nicht empfehlenswerte Lebensmittel

Vollkornprodukte jeder Art

Weißmehlprodukte

alle Sorten Gemüse und Obst

 

Pellkartoffeln, Kartoffelpüree

Bratkartoffeln, Pommes frites

fettarme Milchprodukte, vorzugsweise Sauermilchprodukte

größere Mengen fettreiche Milchprodukte

fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Pute, Corned Beef, magerer Schinken)

fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Gans, Ente, Schweinefleisch)

fettarme Fischsorten (z.B. Heilbutt, Seelachs, Scholle)

fettreiche Fischsorten (z.B. Hering, Ölsardinen)

Speiseöle und Fette aus pflanzlicher Herkunft (Distelöl, Sonnenblumenöl)

Speck, Schweineschmalz, Kokos- und Palmfett

Mineralwasser, Früchte- und Kräutertee, Obstsäfte

zuckerreiche Getränke (z.B. Cola, Fruchtsäfte mit Zuckerzusatz)

 

 

Was sie noch wissen und beachten sollten!


·      Sorgen Sie für ausreichend Bewegung durch regelmäßigen Sport und mehr Bewegung im Alltag, denn körperliche Bewegung regt die Darmtätigkeit an!

·      Planen Sie Ihren Stuhlgang in Ihren Tagesablauf ein, möglichst immer zur gleichen Tageszeit und nach Möglichkeit ohne Zeitdruck.

·      Vermeiden Sie, wie oben bereits erwähnt, nach Möglichkeit Abführmittel, da sie auf Dauer den Darm sowie den Wasser- und Mineralstoffhaushalt Ihres Körpers schädigen. Verwenden Sie stattdessen Weizenkleie, Leinsamen, Milchzucker oder Pflaumen in Verbindung mit genügend Flüssigkeit. Sie haben auch eine mild abführende Wirkung, ohne ungünstige Folgen.

·      Wie bei vielen anderen Krankheiten auch, können Sie bei einer Verstopfung viel Einfluss nehmen durch die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel.

 

 

Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg gerne zur Verfügung

Zurück zum Inhalt


Ernährung bei Osteoporose

 

Unter Osteoporose versteht man den chronisch fortschreitenden Verlust an Knochensubstanz. Sie ist die häufigste Knochenerkrankung des Erwachsenen, wobei Frauen wesentlich häufiger davon betroffen sind als Männer.

Ursache dieser Erkrankung sind eine calciumarme (wenig Milchprodukte) und phosphatreiche (Fleisch, Wurstwaren, Cola) Ernährung, Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen bei Frauen in den Wechseljahren, Bewegungsarmut, übermäßiger Genuss von Alkohol und Nikotin, Einnahme von bestimmten Medikamenten über längere Zeit (z.B. Cortison, Schilddrüsenhormone) oder eine erbliche Veranlagung.

Die Osteoporose beginnt langsam und bleibt oft über Jahre unbemerkt. Charakteristisch für eine Osteoporose sind häufige Rückenschmerzen, überdurchschnittliches Kleinerwerden, Bildung eines runden Rückens und Knochenbrüche schon bei leichten Unfällen. Die Wahrscheinlichkeit ist größer, an Osteoporose zu erkranken, wenn nahe Verwandte ebenfalls Osteoporose haben.

 

 

Tipps zur richtigen Ernährung:

 

·      Entscheidend ist es, bereits in jüngeren Jahren für eine genügend hohe Knochendichte zu sorgen. Bis zu einem Alter von etwa 25 Jahren wird der Knochen aufgebaut, danach halten sich Aufbau- und Abbauvorgänge im Gleichgewicht. Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr nimmt der Mineralgehalt der Knochen geschlechtsunterschiedlich kontinuierlich ab. Für die Vorsorge bedeutet dies, dass die mit 25 Jahren erreichte Ausgangsmasse des Knochens das Knochenbruchrisiko im Alter mitbestimmt, daher ist die wichtigste Empfehlung für Sie, auf eine ausreichende Calciumzufuhr zu achten. Zu den wichtigsten Calciumlieferanten zählt man Milch- und Milchprodukte und einige Gemüsesorten, wie Grünkohl, Spinat, Rhabarber und Broccoli.

    Der Tagesbedarf vom Calcium liegt bei:

 

Kinder

           800 mg Calcium

Jugendliche

         1200 mg Calcium

Erwachsene

  800-1000 mg Calcium

Schwangere

1300-1500 mg Calcium

  

    So reichen zur Deckung des Tagesbedarfs bei einem Erwachsenen z.B. schon ¼ Liter

    Milch, 2 Scheiben Käse und  1 Becher Joghurt aus.

 

·      Achten Sie auf eine phosphatarme Ernährung, denn Phosphate können mit Calcium Komplexe bilden und so nicht mehr in den Knochen aufgenommen werden. Zu den phosphatreichen Lebensmitteln zählt man z.B. Fleisch- und Wurstwaren und Cola.

·      Außer den Phosphaten können eine fettreiche Nahrung, Alkohol oder oxalsäurehaltige Lebensmittel, wie z.B. Kakao, die Calciumaufnahme verschlechtern.

           

  

 empfehlenswerte Lebensmittel   nicht empfehlenswerte Lebensmittel

vorzugsweise fettarme Milch und Milchprodukte (Magermilch, Magerjoghurt, Schnittkäse bis 45% Fettgehalt)

fettreiche Milchprodukte (Sahne, Crème fraiche, Schnittkäse über 45% Fettgehalt)

alle Sorten Gemüse, Obst und Früchte

besonders calciumreich: Broccoli, Lauch, Spinat, Bohnen, Nüsse, Erdbeeren, Orangen, Rhabarber

 

Pellkartoffeln, Kartoffelpüree

Pommes frites, Kroketten

fettarme Fischsorten (Forelle, Scholle, Seelachs)

fettreiche Fischsorten (Aal, Makrele)

fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Pute, Corned Beef, Geflügelwurst),

max. 3-4 pro Woche

fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Schweinefleisch, Gans, Bratwurst, Mettwurst)

calciumreiches Mineralwasser

 

 

 

 

Was sie noch wissen und beachten sollten!


·      Sorgen Sie für eine regelmäßige körperliche Bewegung, da diese die Calciumaufnahme in den Knochen fördert und die Festigkeit des Knochens verbessert.

·      Besonders empfehlenswert ist der Aufenthalt im Freien, da durch Sonnenbestrahlung die körpereigene Bildung von Vitamin D angeregt wird. Vitamin D ist ein wichtiger Faktor für die Calciumaufnahme.

·      Liegt bei Ihnen eine erbliche Belastung oder eine nachgewiesene Osteoporose vor, sollte bei Frauen während und nach den Wechseljahren eine Behandlung mit weiblichen Hormonen erfolgen, um einen weiteren Knochenverlust entgegenzuwirken. Diese Behandlung muss aber von Ihrem Frauenarzt überwacht werden.

·      Zur Unterstützung der täglichen Calciumzufuhr können wir Ihnen die Einnahme eines Calciumpräparates empfehlen. Wir beraten Sie gern!

 

Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg gerne zur Verfügung

Zurück zum Inhalt


Ernährung in der Schwangerschaft

Tipps zur richtigen Ernährung:

·      In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Nährstoffen erhöht. Deshalb sollte in diesem Zeitraum auf eine gute Ernährung besonders geachtet werden.

·      Nicht, wie irrtümlich häufig angenommen, ist es der Energiebedarf, der stark ansteigt, sondern vielmehr der Bedarf an Eiweiß, Calcium, Vitamin D, Folsäure und anderen Vitaminen. Deshalb sollten solche Lebensmittel bevorzugt werden, die eine hohe Nährstoffdichte haben, wie frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte.

·      Innereien, besonders Leber, besitzen einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, allerdings wird ihnen auch eine hohe Schadstoffbelastung zugesprochen. Deshalb sind Innereien, vor allem von älteren Tieren, nicht besonders empfehlenswert.

·      Die Zufuhr von Calcium ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Durch die Aufnahme von täglich etwa 1/2 Liter Milch, 2 Scheiben Käse und 1 Becher Joghurt kann die erforderliche Menge leicht erreicht werden.

·      Gerade zu Beginn der Schwangerschaft ist es wichtig, auf eine folsäurehaltige Ernährung zu achten. Ein Mangel kann zur Blutarmut, erhöhter Fehlgeburts- und Frühgeburtsneigung führen. Folsäure ist in größeren Mengen in Hülsenfrüchten, Rote Beete und Vollkornprodukten enthalten.

·      Die Eisenversorgung kann verbessert werden, wenn zu eisenreichen Lebensmitteln Vitamin C- haltiges Obst verzehrt wird, da Vitamin C die Aufnahme von Eisen fördert. Zu den besonders eisenreichen Lebensmitteln zählt man Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Spinat. Fleischwaren sind zwar reich an Eisen, besitzen häufig aber auch einen hohen Fettgehalt.

·      Achten Sie auf eine genügende Zufuhr von Jod. Es ist wichtig für die Funktion der Schilddrüse. Eine Mangelversorgung kann zur Unterfunktion der Schilddrüse des Kindes führen. Bevorzugen Sie deshalb jodiertes Speisesalz und stellen Sie mind. 2 x pro Woche Seefisch mit auf Ihren Speiseplan.

 

 

 empfehlenswerte Lebensmittel   nicht empfehlenswerte Lebensmittel

Vollkornprodukte jeder Art

Weißmehlprodukte

alle Sorten Gemüse und Obst

 

fettarme Milch und Milchprodukte

größere Mengen fettreiche Milchprodukte

fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Pute, Corned Beef, magerer Schinken)

fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Gans, Ente), Innereien, vor allem von älteren Tieren

fettarme Fischsorten (z.B.: Heilbutt, Seelachs, Kabeljau)

fettreiche Fischsorten (z.B.: Hering, Ölsardinen)

Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees, Obstsäfte

zuckerreiche Gertränke (z.B. Cola, Fruchtsäfte mit Zuckerzusatz), größere Mengen Kaffee und schwarzer Tee

 

 

  

Was sie noch wissen und beachten sollten!


·      Der Verbrauch an Genussmitteln, wie vor allem Alkohol und Tabak, evtl. auch Kaffee, sollte möglichst vollständig eingestellt werden, da nicht nur Schädigungen beim Kind zu erwarten sind, sondern auch der Bedarf an einzelnen Vitaminen ansteigt.

 

Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg gerne zur Verfügung

Zurück zum Inhalt


Übergewicht

Jeder dritte Erwachsene ist übergewichtig. Hauptursachen sind Überernährung und Bewegungsmangel. Zur Gewichtszunahme kommt es dann, wenn dem Körper mehr Kalorien zugeführt werden, als er verbraucht.

Übergewicht kann Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Gicht, Gallensteinleiden und Gelenkbeschwerden verursachen. Übergewichtige entwickeln auch häufiger Herz- und Kreislauferkrankungen. Eine Gewichtsabnahme verringert oder beseitigt diese Störungen und trägt darüber hinaus zu einem besseren Körpergefühl bei.

Tipps zur richtigen Ernährung:

 

·      Das Ziel einer sinnvollen Diät ist nicht die rasche Gewichtsabnahme um jeden Preis, sondern eine langfristige Änderung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Ein Gewichtsverlust von einem halben bis einem Kilogramm pro Woche ist vollkommen ausreichend. Einseitige Radikalkuren, gleich welcher Art, sind nicht ungefährlich und führen nach Beendigung fast immer zur erneuten Gewichtszunahme.

·      Die Einschränkung der Fettaufnahme ist die wichtigste Maßnahme bei der Gewichtsreduktion. Verzichten Sie daher auf sichtbares Fett oder fettreiche Speisen.

·      Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung. Ballaststoffe (z.B.: Vollkornprodukte, Gemüse, Obst) haben einen guten Sättigungseffekt.

·      Trinken Sie reichlich, mindestens 2 Liter pro Tag. Empfehlenswert sind Mineralwasser und ungesüßte Kräutertees, da sie keine Kalorien enthalten. Das bremst das Hungergefühl und hilft Schlacken auszuschwemmen.

·      Essen Sie während der Mahlzeiten langsam und kauen Sie gut. Ein Sättigungsgefühl stellt sich erst nach ca. 20 Minuten ein.

·      Schränken Sie den Kochsalzgehalt ein. Kochsalz bindet Wasser im Körper.

·      Was ist das erstrebenswerte Normalgewicht?
Das Normalgewicht ist schwer eindeutig festzulegen, da es vom Körperbau und Typ abhängig ist. Das Gewicht, bei dem die Lebenserwartung hoch ist, die Risikofaktoren niedrig und bei dem sich der Mensch gesund und wohl fühlt, lässt sich mit dem Body Maß Index (BMI) bestimmen. Zur Berechnung wird folgende Formel verwendet:

 

 

                         Körpergewicht in Kilogramm

    BMI =         ----------------------------------------------------

                         Körpergröße x Körpergröße  in Meter 

 

 

   Bewertung des BMI:

 

männlich

weiblich

Untergewicht

unter 20

unter 19

Normalgewicht

20 - 25

19 - 24

Übergewicht

30 - 40

24 - 30

Fettleibigkeit (Adipositas)

über 40

über 40

 

 

 

 

  

 empfehlenswerte Lebensmittel   nicht empfehlenswerte Lebensmittel

alle Sorten Gemüse und Obst  außer siehe ®

Avocados, Salatdressings

Bananen, Trauben, Feigen, Datteln, Nüsse, gezuckerte Obstkonserven

Pellkartoffeln, Kartoffelpüree

Bratkartoffeln, Pommes frites, Kroketten, Chips

fettarme Milchprodukte (Magermilch, Magerquark, Magerjoghurt, Käsesorten bis 30% Fettgehalt)

fettreiche Milchprodukte (Sahne, Crème fraiche)

Vollkornbrot

Graubrot, Weißbrot, Brötchen

fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Wild, Pute, Corned Beef, magerer Schinken)

max. 3-4 x pro Woche

fettreiche Fleisch- und Wurstsorten (Gans, Ente, Schweinefleisch

fettarme Fischsorten (Heilbutt, Seelachs, Scholle)

fettreiche Fischsorten ( Hering, Ölsardinen)

Margarine oder Butter sehr sparsam als Brotaufstrich, pflanzliche Öle (Distelöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl) sparsam eingesetzt

große Mengen von Butter, Schweineschmalz, Palmfett, Mayonnaise, Remoulade

Süßstoffe, kleinere Mengen an mäßig gezuckerten Backwaren

Zucker, Honig, fettreiche Süßigkeiten (Pralinen, Torten, Schokolade)

Mineralwasser, Kräutertees

zuckerhaltige Getränke (Limonaden, Cola), alkoholhaltige Getränke

 

 Was sie noch wissen und beachten sollten


·      Sport treiben

·      Heißhungerattacken vermeiden durch 5-6 kleinere Mahlzeiten am Tag

·      Wie bei vielen Krankheiten auch, können Sie bei Übergewicht viel Einfluss nehmen durch die richtige Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel.

 

Zu weiteren Informationen steht Ihnen das Team der Apotheke Tegelsbarg gerne zur Verfügung

Zurück zum Inhalt